Die moderne Nomaden: Digitalnomaden

Digitalnomade

Der Begriff des Selbstständigen oder Freelancers ist heutzutage nicht mehr aktuell genug um die modernen Arten des Arbeitens zu beschreiben. Deswegen gibt es nun seit Kurzem den Begriff des „Digitalnomaden“.

Dieser Begriff vereint das unstete Leben des Nomaden der immer umherzieht mit der digitalen Arbeitswelt.

Was ist also der Unterschied zu einem normalen Freelancer? Möglicherweise geht es einfach ins Extreme, so dass der Digitalnomade sich nicht nur von einem Projekt zum anderen bewegt, sondern dies noch von einer Stadt zur Anderen bzw. von einem Land zum Anderen betreibt.

Wenn man sich aber Artikel in den verschiedensten Medien durchliest geht es wohl aber auch darum so unabhängig wie möglich zu sein und dies mit einem möglichst großen Freizeitfaktor und einem niedrigen Zeitaufwand zu verbinden.

Deswegen gibt es mittlerweile auch Anbieter, die Networking für Digitalnomaden in Verbindung mit Reisen anbieten. Hierfür ist natürlich ein Kreuzfahrt bestens geeignet, Internetzugang natürlich immer vorausgesetzt.

Potential hierfür ist sicherlich vorhanden, da dies natürlich eine ausgefallene Art des Arbeitens ist aber eine Massenbewegung wird dies sicherlich nie werden.

Bei dieser Art des Arbeitens hat man sehr große Freiheiten aber auf der anderen Seite verzichtet man natürlich auch als Digitalnomade auf Dinge des täglichen Lebens und auf Sozialkontakte die man sich mit Familien und Freunden aufbaut. Diese kann man sicherlich über soziale Netzwerke pflegen, Bilder über Facebook teilen und über Skype chatten oder telefonieren, aber der direkte Kontakt ist schlussendlich doch immer noch etwas ganz anderes.

Amüsant liest sich auch das diese Menschen als „hypermobile, globalisierte Individuen ohne nationale Loyalität oder Identität ohne Bindung zu einem geographischen Gebiet bezeichnet werden (gemäß US-Autor Patrick Dixon), mit dem Problem diese zu besteuern, zu zählen bzw. diese schwer regieren zu können“.

Klingt zwar extrem , aber da ist sicherlich etwas dran! Welcher Staat kann denn auch jemanden besteuern, der immer nur ein paar Monate in seinem Land ist bevor er weiterzieht.

Da es heutzutage durch E-Mail und IP-Telefonie kein Problem mehr ist mit jemandem immer und überall in Kontakt zu treten bzw. man durch virtuelle Dienstleister auch Adresse, Sekretärin und Postempfang regeln kann steht dem Ganzen natürlich nichts im Wege.

Schlussendlich wird aber nur eine Minderheit diesen äußerst unabhängigen Arbeits – und Lebensstil langfristig betreiben da man spätestens mit Familie, wenn man diese gründen möchte, eine etwas größere Stabilität benötigt.

Als Abenteuer oder Möglichkeit dadurch die Welt kennenzulernen, ist dies aber sicherlich eine sehr empfehlenswerte Variante.

Mit dem sogenannten „Sabbatical“ gibt es ja heutzutage auch schon eine Variante um sich eine Auszeit vom Job zu nehmen um etwas anderes zu machen oder vielleicht die Welt zu bereisen.

Warum also nicht gleich durch den Job als Digitalnomade!?

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